In der Krise müssen wir kämpfen! Am 1. Mai gemeinsam auf die Straße!

Einladung zum Vorbereitungstreffen am 17. März Dienstag, 17. März | 19.00 Uhr | Linkes Zentrum Lilo Herrmann (Böblinger Str. 105, 70199 Stuttgart) Krise. Jahrelang wurde gefeiert wie gut Deutschland die letzte Krise überstanden hat. Jetzt scheint sie wieder da zu sein. Und bevor sie richtig angekommen ist, werden überall Schreckensmeldungen verbreitet; zigtausend Entlassungen wurden in den letzten Monaten in der Region Stuttgart angekündigt. Bosch, Daimler, … In der Krise müssen wir kämpfen! Am 1. Mai gemeinsam auf die Straße! weiterlesen

Sa 2.11.: Internationale Solidarität zeigen! Solidaridad International! إظهار التضامن العالمي

[deutsch] [arabisch] [spanisch – folgt!] Kundgebung | Samstag 2.11. | 13 Uhr | Marktplatz Chile, Irak, Libanon – aktuell entwickeln sich in verschiedenen Teilen der Welt Wellen sozialer Proteste gegen die herrschenden Systeme. Die Botschaft ist klar: Es reicht! In Chile wehrten sich SchülerInnen und Studierende mit kollektivem Schwarzfahren gegen die geplante Erhöhung der Ticketpreise für die öffentlichen Verkehrsmittel. Schnell wurde klar, dass es weitaus … Sa 2.11.: Internationale Solidarität zeigen! Solidaridad International! إظهار التضامن العالمي weiterlesen

Wenn Rechte Regieren.

Do 16. Mai 2019 | 19 Uhr | Linkes Zentrum Lilo Herrmann | S-Heslach: Bericht aus Österreich zu Rechten an der Macht und dem Widerstand dagegen mit Anne Rieger Seit Ende 2017 ist die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) Teil der österreichischen Regierung. Die FPÖ stellt sich gern als Vertreterin der kleinen Leute, als Verteidigerin der Interessen der arbeitenden (österreichischen) Bevölkerung, kurz als „soziale Heimatpartei“ … Wenn Rechte Regieren. weiterlesen

Internationale Solidarität mit den Gelbwesten in Frankreich!

[Dokumentiert von de.indymedia.org] Am Abend des 17. Dezember haben wir eine Spontandemonstration durch den Stuttgarter Westen veranstaltet um unsere Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich auszudrücken. Der folgende Text wurde an PassantInnen und AutofahrerInnen verteilt: Ein Blick über die Grenzen nach Frankreich überrascht dieser Tage viele. Mitten in Europa, in einer der größten Industrienationen der Welt gehen die Menschen massenhaft auf die Straßen, blockieren … Internationale Solidarität mit den Gelbwesten in Frankreich! weiterlesen

1. Mai 2018 in Stuttgart

Tausende Menschen beteiligten sich auch 2018 wieder an den 1. Mai-Demonstrationen in Stuttgart. Gemeinsam mit politischen Gruppen und Gewerkschaftsjugendlichen haben wir einen Antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo organisiert. Auf der Revolutionären 1. Mai-Demo konnten wir einen Redebeitrag halten, den wir im Folgenden dokumentieren.

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Soulève-toi: Der Widerstand gegen das „loi travail“ in Frankreich vor einem Wendepunkt?

Frankreich-VA-TitelSeit Ende März 2016 gibt es in Frankreich massive Proteste gegen das geplante loi travail, das neue Arbeitsgesetz der sozialdemokratischen Regierung, das für Lohnabhängige ein Abrutschen in verloren geglaubte Zustände mit sich bringen wird: Leichtere Entlassungen von Festangestellten mit Deckelung von Abfindungen und sogar von Strafen bei missbräuchlicher Anwendung, dazu extreme Flexibilisierung der Arbeitszeiten mit bis zu 12 Stunden pro Tag und geringere Entlohnung von Mehrarbeit. Besonders drastisch wird sich aber die sogenannte „Umkehrung der Normen“ auswirken, in der Betriebsabkommen über Brachentarifverträge stehen und diese wiederum vor dem Arbeitsgesetz selbst stehen – eine Zerschlagung der Verhandlungsmacht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist damit eingeleitet. Veranstaltungsflyer als PDF “Soulève-toi: Der Widerstand gegen das „loi travail“ in Frankreich vor einem Wendepunkt?” weiterlesen

Spontane Solidemo zu Frankreich

Frankreich soli SpontiAm Donnerstag Abend sind in Stuttgart ca. 30 AktivistInnen in Solidarität mit den Streikenden und Kämpfenden in Frankreich mit einer Spontandemo durch die Stadt gezogen.

Die Situation in Frankreich ist den meisten Menschen momentan im Hinblick auf die EM, Hooligan-Krawalle und islamistische Anschläge ein Begriff. Dass sich seit Monaten Millionen ArbeiterInnen, SchülerInnen, Studierende und RenterInnen gegen die französische Variante der „Agenda 2010“ wehren, wird in hiesigen Medien eher als EM-Randerscheinung behandelt. Dabei ist der ausdauernde Kampf der KollegInnen und GenossInnen, der neben Großdemos, Streiks, und Blockaden, auch vielfache militante Aktionen und Selbstorganisation in Form von hunderten Stadteilversammlungen und Kommissionen, beinhaltet, eher stärker geworden. Und das trotz Diffamierungen seitens der Regierung und zunehmender Repression unter den Bedingungen des Ausnahmezustands.

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Kundgebung und Aktion – Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich

Etwa 50 Personen beteiligten sich heute an einer Kundgebung unter dem Motto „Solidarität mit den Streikenden – Gegen das neue Arbeitsgesetz in Frankreich“ in der Stuttgarter Innenstadt. In Redebeiträgen wurde auf die aktuelle Situation in Frankreich eingegangen. Nahezu täglich kommt es hier zu Demonstrationen, Streiks und militanten Aktionen. Hintergrund ist das von der sozialdemokratischen Regierung mittels einer Art Notverordnung erlassene Arbeitsgesetz. Dieses Gesetz bedeutet faktisch die krasseste Beschneidung von ArbeiterInnenrechten seit Jahrzehnten. “Kundgebung und Aktion – Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich” weiterlesen

Kundgebung am Freitag (27.) – Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen in Frankreich – 17 Uhr, S-Schlossplatz

Manif_Loi-Travail_nbMitte Mai erließ die sozialdemokratische Regierung Frankreichs unter Präsident Francois Hollande mittels einer Art Notverordnung das neue Arbeitsgesetz. Auch ein damit verbundenes Misstrauensvotum überlebte die Regierung problemlos. Nahezu geschlossen stimmte das Parlament somit dem Gesetz zu.
Offiziell soll das neue Arbeitsgesetz den Unternehmen mehr rechtliche Möglichkeiten einräumen, die Wirtschaft konkurrenzfähiger machen und somit mehr Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich stellt es aber wohl die krasseste Beschneidung von ArbeiterInnenrechten zugunsten von UnternehmerInnen in der vierten französischen Republik dar. So sieht das Gesetz u.a. vor, dass innerbetriebliche Abstimmungen gesetzliche Vorgaben zur Arbeitszeit mit Gewerkschaften ausgehandelte Vorgaben überstimmen können. Die Arbeitszeiten können so von 35 Stunden pro Woche auf 48 Stundenpro Woche bzw. 12 Stunden pro Tag erhöht werden. Weiter soll vor allem der Kündigungsschutz aufgeweicht und betriebsbedingte Kündigungen erleichtert werden. Zudem wird es für Unternehmen noch einfacher Menschen mittels befristeter Arbeitsverträge anzustellen. Gerade letzteres sorgt für Unmut unter SchülerInnen und Studierenden.

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